Im Schatten des Kirchenbaus enthüllte sich gestern ein düsteres Kapitel. Der Helikopterangriff auf eine nahegelegene Basis, gefolgt von Angriffen auf unsere Priester, schockiert und bestürzt die Schädelkirche. Die Glaubensgemeinschaft kämpft mit Entsetzen und Solidarität.
Liebe Gemeinde der Schädelkirche,
mit schwerem Herzen teilen wir mit, dass trotz des guten Fortschritts beim Kirchenbau, gestern ein verstörendes Ereignis die Gemeinschaft erschüttert hat.
Unverantwortlich. Ein Helikopter der Insel-Regierung – so schien es zumindest der Kennzeichnung nach – griff ohne erkennbaren Grund eine benachbarte Basis an. Auch wenn sich später herausstellte, dass dort Schurken wohnen, ist es unverantwortlich, inmitten eines dicht besiedelten Gebiets mit Kriegswaffen vorzugehen.
Das Vorgehen setzte nicht nur das Leben der Bewohner, sondern auch die Gesundheit aller Nachbarn aufs Spiel. Auch der Einsatz in unmittelbarer Nachbarschaft zum belebten Outpost barg unkalkulierbare Risiken!

Blankes Entsetzen. Beim Versuch, die Schädel der abgestürzten Piloten zu vor den Flammen zu retten, war das Entsetzen aus der Gemeinde aber noch größer: Die Priester der Schädelkirche wurden sie ohne Grund aus der angegriffenen Base beschossen, als sie sich dem Wrack des Helikopters näherten. Jetzt wurde deutlich, weshalb die Regierung mit dieser Härte gegen die Übeltäter vorgehen. Wer auf geweihte Priester schießt, gehört festgenommen und bestraft.
Verwechslung ausgeschlossen. Die Priester waren deutlich erkennbar nur mit einem Opfermesser in der Hand unterwegs, um die Gebote ihres Glaubens zu befolgen und Schädel zu sichern. Weitere Fußtruppen waren vor Ort und versuchten, in die schwer getroffene Base einzudringen.
Auch ihnen mangelte es jedoch an Feingefühl, das man von Menschen erwarten können muss, die mit tödlichen Waffen ausgestattet werden. Sie schossen Schwester Clown nieder und verletzten sie schwer. Als sie gegen diesen gottlosen Akt der Aggression protestierte, wurde ihr aufgeholfen, nur um sie gleich darauf wieder zu erschießen. Es war also kein Zufall im Eifer des Gefechts, sondern Vorsatz.

Wir betonen: Wer absichtlich und wissentlich die Priesterinnen und Priester der Schädelkirche verletzt oder die Gemeinschaft gefährdet, muss mit einem Kirchenbann rechnen.
Rechtschaffende Inselbewohner werden zu den Verbannten den Kontakt meiden, keine Geschäfte tätigen und keine Informationen austauschen. Diejenigen, die solch ein Verhalten zeigen, sind sowohl vom Gottesdienst als auch von privaten Andachten ausgeschlossen.
Lasst uns in dieser schweren Zeit zusammenstehen und uns auf die spirituellen Werte der Schädelkirche besinnen. Möge der Schädelgott uns in Zeiten der Unsicherheit und Gefahr leiten.
Bir Ham Schuger Ham!
Mit vereinten Kräften und dem Glauben an ein aufblühendes Morgen
Schwester Clown
PS: Wer die Kirche unterstützen möchte, findet sie neben dem Outpost. Direkt am Haupteingang ist eine Spendenbox., die wir dankbar und regelmäßig leeren.
